Master-Studiengang Logistikmanagement - Hochschule Anhalt - Bernburg

Fachbereich 2

Logistik- und Luftverkehrsmanagement (Master-Studiengang)

Das didaktische Konzept des Studienganges orientiert sich an den entsprechenden Quali-fikationszielen, die neben der Vermittlung eines breiten wissenschaftlichen und konzeptionellen Wissens, auch die Vermittlung von Methoden- und Sozialkompetenzen umfasst. Dies wird insbesondere durch einen hohen Anteil von interaktiven Lehrformen und Gruppenarbeit unterstützt. Der Master-Studiengang wird als Vollzeitstudium angeboten. Die Lehrveranstaltungen umfassen Vorlesungen, Fallstudien, Praktika, Projektarbeiten, Seminare, Planspiele und Exkursionen.

Die vermittelten Kompetenzen zielen auf einen Berufseinstieg der Absolvent(inn)en in mittleren Managementpositionen und gehobenen Fachpositionen im Bereich Logistikmanagement von Unternehmen – auch im internationalen Kontext – bzw. im Bereich von Luftverkehrsgesellschaften und luftverkehrsnahen Logistikdienstleistern ab. Auch in der Zusammenarbeit der Absolvent(inn)en mit Unternehmensberatungen dürften sich interessante Perspektiven eröffnen. Zudem steht den Absolvent(inn)en die Möglichkeit einer Promotion offen.

Mit Blick auf die Ausprägung einer Entscheidungskompetenz für logistische Problemstellun-gen wird Wert darauf gelegt, dass es im Bereich der Logistik „richtige“ bzw. „falsche“ Entscheidungen nur dann gibt, wenn enge (häufig modellbasierte) Annahmensetzungen bzw. Bezugsrahmen vorliegen. In der Mehrzahl der Fälle dürfte sich in praxi aber zeigen, daß die Bedeutungsbeimessung einer „guten“ Entscheidung eher darin zu sehen ist, wie umfassend eine Entscheidung für eine logistische Problemstellung diskursiv – also unter Abwägung von Vor- und Nachteilen - begründet werden kann. Insofern steht die Schlüsselkompetenz der Entscheidungskompetenz in Verbindung mit einer verbesserten Kompetenz zur Problemlösung. Getreu dem Postulat „Es gibt nichts Praktischeres als eine gute Theorie“ wird deshalb Wert darauf gelegt, dass Studierende lernen, nicht in Denkeinheiten von „schwarz vs. weiß“ zu agieren, sondern vor dem Hintergrund eines „Kontinuums“ an abzuwägenden Alternativen. Damit gekoppelt ist die Erkenntnis, dass es häufig nicht den Königsweg zur Lösung einer Fragstellung geben kann, sondern Studierende und Absolventen einen von mehreren möglichen Zugängen formulieren können sollen. Damit wird aus wissenschaftstheoretischer Sicht aber keinesfalls ein konstruktivistisches Bild postuliert, sondern ein grundständig kritischrationales Verständnis unterlegt.

Prof. Himpel

Studienfachberater

Prof. Dr. Frank Himpel
+49 3471 355 1334
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

» Kernforschungsfeld [PDF, 100 KB]

mz 17

Presseartikel [PDF, 300 KB]